1. October 2007

Das gute alte Copyright. Genau – irgendwo bestimmt gut, aber eben auch verdammt alt. Vielleicht sogar zu alt, um mit der heutigen Kultur noch auf einer Augenhöhe zu sein. Abgesehen davon, dass der ein oder andere (natürlich auch die eine oder andere) über die Jahre älter geworden ist, hat sich im Laufe vieler Jahre auch die Art und Weise gewandelt, wie mit intellektuellen Gütern und geistigen Eigentümern umgegangen wird.

Tatsache ist doch; wir befinden uns mitten in einer Remix- und Mashup-Kultur. Und die existiert schon ziemlich lang und ist keineswegs eine Erfindung des Internets, in dem sowieso jeder macht, wozu er Lust hat. Ein Blick auf die Musikgeschichte zeigt; schon ewig hat irgendwer von irgendwem abgeguckt oder kopiert. Die Kultur heute ist aber eine andere als die, in der die rechtlichen Grundlagen des Copyrights ursprünglich entstanden sind. Dass “Kopieren” nicht immer nur negativ, sondern in Zeiten kulturellen Wandels schier unentbehrlich weil positiv ist, zeigt die einstündige Dokumentation “Good Copy Bad Copy”.


(siehe auch: Download “Good Copy Bad Copy”) – Google Video

Passend dazu befasst man sich im Fachbereich Design der FH Aachen nun in einem gleichnamigen Seminar “Good Copy” mit den positiven Aspekten des Kopierens und der Frage, wie wohl die Zukunft des Copyrights aussehen mag. Innerhalb dieses Seminars werden deshalb Begriffe wie “Creative Commons”, “Digital Rights Management”, “Open Source” und “Public Domain” beleuchtet.

(via)

Wer es lieber deutsch und kürzer mag, dem sei der Beitrag des arte-Magazins Metropolis empfohlen:



(cc-by-nc-sa) – YouTube

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